Lochwanddisplays oder Hakendisplays aus Pappe, Wellpappe oder Vollkarton für Boden oder Theke sind ein beliebtes Werbemittel am POS, um Waren perfekt zu präsentieren und den Abverkauft optimal zu unterstützen. Insbesondere für Zweitplatzierungen außerhalb des Regals eignen sich Hakendisplays oder Lochwanddisplays bei kleinen und leichten Produkten perfekt, indem man die Haken direkt in der Wellpappenrückwand platziert.
Hier gibt es die Möglichkeit mit Drahthaken / Lochwandhaken aus Metall (Stahl verzinkt) zu arbeiten, aber auch mit Kunststoffhaken, auch Displayhaken genannt. Je nach Gewicht der Ware und Länge der Haken sind bei Hakendisplays statische Voraussetzungen zu schaffen, dass die Haken weder ausreißen, noch sich verbiegen. Gewicht an einem kurzen Haken belastet die Rückwand und das Gesamtsystem weniger, als wenn das gleiche Gewicht an einem langen Haken befestigt wird. Dieses Problem mit Momenten ergibt sich schon aus dem Hebelgesetz.
Wenn bei leichten Waren oder kurzen Haken oftmals die Befestigung an der Wellpappenrückwand des Lochwanddisplays genügt, muss diese bei höheren Belastungen verstärkt werden. Hier besteht die erste Möglichkeit darin, mehrere Wellpappen übereinander zu legen, gegebenenfalls auch zu verkleben, und die Hebelkräfte durch 2 Materialstärken auffangen zu lassen. Allerdings sind hier technische Grenzen gesetzt, denn Standardhaken sind für eine bestimmte Wandstärke ausgelegt. Überschreitet die Dicke der Rückwand die vorgegebene Halte-Krümmung der Haken, können sie in der Wand nicht sicher fixiert werden und können herausfallen.
Daher ist es oft sinnvoll, anstatt Wellpappen zu benutzen, die ja aus Wellen mit Hohlräumen bestehen, im Gegenzug mit Vollpappen zu arbeiten. Mehrere zusammengeklebte Vollpappen werden als Buchbinderpappe bezeichnet. Durch Mehrfachkaschierung können Stärken bis ca. 5 mm erreicht werden, allerdings überfordern allzu hohe Stärken die Stanzmaschinen, auch wenn diese in der Regel mit mehreren hundert Tonnen drücken.
Wenn die Stanzkraft nicht ausreicht, kann die gleiche Rückwand aber auch in mehreren Teilarbeitsgängen gestanzt werden Für besonders hohe Belastungen setzten wir Hartfaserplatten ein. Wenn die sogenannte „mitteldichte Faserplatte“ (MDF) nicht ausreicht, verwenden wir hochdichte Faserplatten (HDF). Hier bohren wir entweder ein individuelles Lochbild, was den Vorteil hat, dass der Bestücker oder Konfektionär des Displays nicht ständig die Löcher abzählen muss, um die richtige Position der Haken für den speziellen Anwendungsfall zu finden. Andererseits ist damit die Hakenposition vorbestimmt, was bei wechselnder Bestückung im gleichen Hakendisplay nicht sinnvoll ist.
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In der Slideshow sehen Sie vielseitige Displays mit Haken, die Produkte platzsparend und griffbereit präsentieren. Ob für Blisterverpackungen, Zubehör oder kleine Artikel – individuell gestaltbar und optimal für den Point of Sale. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie die perfekte Lösung für Ihre Warenpräsentation!
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